Im Mai eines jeden Jahres veranstaltet der 6. Zug sein zuginternes Adlerschießen. Seinen Ursprung hatte das Zugadlerschießen im Grünholen zum „Heilig Abend“ im Bether Moor. Im Jahre 1975 wurde hier ein „Grünholerkönig“ gekürt.
Ziel war damals noch kein Adler, sondern, ganz profan, eine leere Flasche. Erster König wurde Burghardt Radtke. In der Nachschützenfestzeit desselben Jahres wurde er zusätzlich mit einer entsprechenden Königskette versehen, die er zu bestimmten Anlässen zu tragen hatte. 1976 hatten Hans Koopmeiners und Josef Riesenbeck vereinbart, dass im folgenden Jahr mit der Armbrust auf einen „Buschadler“ geschossen werden sollte. Sie verpflichteten sich gegenseitig, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. 1977 wurde damit erstmals auf einen Grünholeradler geschossen.
In den Folgejahren erfreute sich das Grünholeradlerschießen immer größer Beliebtheit. Schon bald mussten die Königsanwärter mit dem Bus zum Zielort gebracht werden. 1984 ersetzte schließlich das Zugadlerschiessen, wie es mittlerweile genannt wurde, das Grünholeradlerschießen. Die Resonanz auf die Veranstaltung hatte sich derart gut entwickelt, dass der Vorstand des 6. Zuges aus dem Zugadlerschießen eine eigene Veranstaltung, mit gesondertem Termin im Mai eines jeden Jahres, unabhängig vom Grünholen zum Heilig Abend im August machte, was sich bis heute bewährt hat.
Von 2001 bis 2023 wurde das Zugadlerschießen in der Festhalle Gardewin an der Höltinghauser Straße durchgeführt. 2025 erfolgte dann die Premier auf dem Schießsportanlage des BSV in den Ambühreren Tannen.
1975 Burghardt Radtke
1976 Herbert Blömer
1977 Manfred Klaudat
1978 Hermann Bohmann
1979 Bernd Bosse
1980 Georg Engelhardt
1981 Manfred Többe
1982 Georg Hemme
1983 Gerhard Standop
1984 Paul Hemmen
1985 Hans Koopmeiners
1986 Alfred Gabriel
1987 Gregor Riesenbeck
1988 Uli Siemer
1989 Georg Kohlsdorf
1990 Edelhardt Kirschner
1991 Manfred Mönster
1992 Karl Käufer
1993 Georg Lübbers
1994 Herbert Schwarzer
1995 Reinhold Becker
1996 Reinhold Frilling
1997 Klaus Fangmann
1998 Ewald Averbeck
1999 Jürgen Scheper
2000 Axel Wichmann
2001 Alfred Schumacher
2002 Hans Tapken
2003 Ralf Hageböck
2004 Bernd Wehkamp
2005 Günter Brinkmann
2006 Uwe Kenkel
2007 Hermann Schulte
2008 Werner Bomke
2009 Clemens Schwarte
2010 Günther Lüken
2011 Bernd Tönnemann
2012 Jörg Wichmann
2013 Christian Hanschen
2014 Matthias Wehe
2015 Steffen Miegel
2016 Olli Petersen
2017 Andreas Bonk
2018 Dirk Riesenbeck
2019 Martin Sachse
2020/2021 ausgefallen
2022 Hubert Bahlmann
2023 Martin Hinxlage
2024 ausgefallen
2025 Reinhold Frilling